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04.07.25

KI? Aber sicher! – NeKKA informierte über rechtssicheren Umgang

Die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) stellt viele Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig bietet sie enorme Chancen für Innovation und Effizienz. Doch welche Anwendungen sind rechtlich erlaubt – und welche nicht? Diese und viele weitere Fragen standen im Zentrum des NeKKA-Fachvortrags „KI? Aber sicher!“, zu dem das Netzwerk Kultur- und Kreativwirtschaft Allgäu e.V. (NeKKA) am 2. Juli in die Memminger Kattunfabrik eingeladen hatte. Mit Dr. Carmen Fritz, Fachanwältin für IT-Recht und Datenschutz, konnte NeKKA eine ausgewiesene Expertin gewinnen, die es verstand, das komplexe Thema verständlich, praxisnah und mit vielen Beispielen aus dem Alltag von Kreativschaffenden aufzubereiten. Im Fokus ihres Vortrags standen die konkreten Anforderungen des neuen AI-Acts der EU, der je nach Anwendung und Risikoklasse schrittweise bis 2027 verbindlich wird.

KI-Anwendungen unterliegen gesetzlichen Rahmenbedingungen
Dr. Carmen Fritz erklärte unter anderem, was als „verbotene“ KI-Systeme gilt – etwa solche, die Emotionen am Arbeitsplatz auslesen oder diskriminierende Bewertungen von Menschen ermöglichen – und worauf bei der Nutzung sogenannter Hochrisiko-KI oder allgemeiner KI-Modelle besonders zu achten ist. Dabei ging es nicht nur um technische Maßnahmen, sondern auch um Transparenz, Datenschutz, Urheberrecht und die Pflicht zur Schulung von Mitarbeitenden. „Viele Kreativschaffende arbeiten bereits mit KI – aber häufig im rechtlichen Graubereich“, betonte Dr. Fritz, die selbst auch NeKKA-Mitglied ist. „Es ist wichtig zu verstehen, dass KI-Anwendungen gesetzlichen Rahmenbedingungen unterliegen. Nur so lassen sich Haftungsrisiken vermeiden und die Technologie verantwortungsvoll einsetzen.“

Gemeinsamer Austausch stärkt die Branche – nächster Fachvortrag in Planung
Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte Mareike Achterberg-Vogl, erste Vorsitzende von NeKKA und Inhaberin der Kemptner Agentur Eselsohr, das Publikum und stellte die Arbeit des Vereins vor: „Unser Ziel ist es, Kultur- und Kreativschaffende im Allgäu zu vernetzen, für Sichtbarkeit ihrer Arbeit zu sorgen, ihnen Orientierung zu bieten und sie für die Herausforderungen der digitalen Transformation zu stärken. Gerade Themen wie KI brauchen einen gemeinsamen Diskurs – fundiert, verständlich und anwendungsnah.“ Der Abend bot neben dem Fachvortrag auch Gelegenheit zur Diskussion: In der Fragerunde kamen viele praktische Beispiele zur Sprache – von Bildgeneratoren bis zu Text-KI im Kundenauftrag. Beim anschließenden Get-together wurde weiter diskutiert, Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht. Die gelungene Veranstaltung ist Teil einer Reihe von NeKKA-Aktivitäten, mit denen das Netzwerk seine Mitglieder zu aktuellen Themen der Branche informiert und inspiriert. Weitere Formate sind bereits in Planung – so für den Herbst eine Fachveranstaltung zum neuen Barrierefreiheitsstärkungsgesetz und seinen Auswirkungen auf die Arbeit der Kultur- und Kreativbranche. Mehr Informationen und aktuelle Termine: kreativwirtschaft-allgaeu.de

Kultur- und Kreativwirtschaft ist bedeutender Wirtschaftsfaktor, auch im Allgäu
NeKKA vertritt mit 32 Mitgliedsunternehmen im Allgäu bereits mehr als 1.000 Beschäftigte. Die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) ist in Deutschland einer der wichtigsten und umsatzstärksten Wirtschaftsbranchen. Sie beschäftigt rund 1,8 Mio. Erwerbstätige in 226.000 Unternehmen. Dies entspricht einem Anteil von knapp drei Prozent am BIP.* Zu diesem Wirtschaftszweig gehören elf Teilbranchen: Architektur, Buchmarkt (Verlage, Buchhandel), Darstellende Künste (Theater, Tanz, Musik), Design (Produktdesign, Grafikdesign, Mode), Filmwirtschaft (Produktion, Verleih, Kino), Kunstmarkt (Galerien, Auktionshäuser), Medienwirtschaft (Rundfunk, Fernsehen, Online-Medien), Software/ Games, Pressemarkt (Zeitungen, Zeitschriften), Werbemarkt (Werbung, PR), Kultur- und Kreativdienstleistungen (z.B. Eventmanagement, Kulturvermittlung). kreativwirtschaft-allgaeu.de * Quelle: Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2020 & Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2022 – beide erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft & Klimaschutz.



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