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17.12.20

Warum „Old School PR“ nicht von gestern ist.

Es klingt schon OK Boomer-mäßig, wenn in einem PR-Konzept steht, dass wir Pressemitteilungen verschicken. Immer öfter hören wir, dass man doch mal was „ohne Medien“ und dafür mit Influencern oder auf Tik Tok machen muss.

Die Begründung: Weil die bekannten Medien doch gar nicht mehr relevant seien, digital jetzt angesagt ist und man am liebsten als Unternehmen selber kommunizieren möchte. Kurz, dass klassische Pressearbeit sowas von „Old school“ ist.

Nicht erst seit gestern

Als PR-Expertinnen stellen wir uns dieser Frage selbstverständlich – und nicht erst seit gestern. Es gehört zu unserem Job, das Ohr am Kommunikationsmarkt zu haben, neue Medien und Formate zu kennen und zu bewerten. Wir wissen, dass es in der Kommunikation nicht um ein „Entweder – oder“ geht. Sondern darum, strategisch die Kanäle und Aktionen aus dem vielfältigen Katalog der PR-Möglichkeiten auszuwählen. So, dass es dem Kunden und seiner Marke bzw. seinem Unternehmen am besten dient, seine Zielgruppen zu erreichen.

Deutschland ist ein klassisches Medienland

Auch wenn die Auflagen sinken – Deutschland ist ein Medienland. Nicht umsonst gilt die Presse bei uns als vierte Macht im Staat. Dazu ein paar aktuelle Zahlen:

  • Wir haben 323 Tageszeitungen, 28 Wochenzeitungen und sechs Sonntagszeitungen.
  • 60 Millionen Deutsche lesen regelmäßig Zeitung – als Print-Ausgabe, Online-PDF oder auf den dazugehörenden Portalen. Die Gesamtreichweite liegt bei 84,6 Prozent. Es werden also mehr als vier Fünftel unserer Einwohner erreicht!
  • Laut Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) lag die Anzahl der Publikumszeitschriften in Deutschland im Jahr 2019 bei knapp 1.570 Titeln. Auch wenn hier der Höhepunkt überschritten ist, ist das noch immer eine ganze Menge.
  • 2018 gab es hierzulande zusätzlich noch 5.500 Fachzeitschriftentitel. Und ja, auch hier wird durch Online-Angebote abgelöst – aber eben durch die der Fachverlage selber.
  • 449 Radiosender gibt es in Deutschland – die durchschnittliche Hördauer pro Tag liegt bei mehr als drei Stunden.
  • Wir zählen hierzulande 494 private Fernsehsender, davon 97 Pay-TV-Sender. Dazu kommen 17 öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten.

Auch Journalisten sind Influencer

Bei den Public Relations, egal welcher Ausprägung, geht es darum, eine Botschaft über Multiplikatoren zu verbreiten und in die Öffentlichkeit zu bringen. Die Medienarbeit nutzt – wie der Name schon sagt – die Medien, also Journalisten, die in und für Medien arbeiten. Denn sie haben seit langem viele Follower, die ihre Publikationen regelmäßig lesen und die Seriosität der Berichterstattung schätzen. Sie alle sind daher Influencer, Beeinflusser im ursprünglichen Sinne. Sie haben eine fundierte Ausbildung genossen und folgen im besten Falle einem journalistischen Ethos. Und die Menschen vertrauen den etablierten Medien nach wie vor. 2019 waren es mehr als 40 Prozent!

Social Media als Medienersatz?

Mal ganz davon abgesehen, dass durch die Fake-News-Debatte der letzten Jahre Facebook mit sinkenden Nutzerzahlen zu kämpfen hat, hängt die Wahl der PR-Maßnahme schlicht und ergreifend von der Zielgruppe ab. Content- und Influencer-Marketing sind mächtige, aber meist additive Tools  – wenn sie durchdacht eingesetzt werden. Doch damit sie es sind, braucht es – ebenso wie bei den klassischen Medien samt Online-Verlängerung – Einsatz und Geld und eine Strategie. Die Zeiten, in denen man einfach mal so einen Post oder ein Video posten konnte und gleich ein Viral-Hit daraus wurde, sind schon mindestens seit zehn Jahren vorbei. Einen Blog oder einen bzw. mehrere Social-Media-Kanäle sinnvoll zu betreiben, ist ein Fulltime-Job. Und diesen füllen bestenfalls Profis aus.

Ein Beispiel zu den Kosten: Die CosmosDirekt landete mit ihrer Challenge #CosmicFail einen TikTok-Hit, aber nicht ohne vorher 50 Influencer zu beauftragen, ein Video zum Thema zu posten. Gehen wir von durchschnittlichen Kosten von ca. 1.000 Euro pro Influencer/Post aus, kommen auch hier schon 50.000 Euro zusammen. Erst anschließend wurde die Challenge zum Selbstläufer.

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Unser Ziel: Veröffentlichung und Reichweite für unsere Kunden

Wir generieren für unsere Kunden Veröffentlichungen, die seine Zielgruppe(n) treffen. Wir nehmen ihnen die Recherchearbeit ab, mit welchen Mitteln und über welche Kanäle die anvisierte Zielgruppe am besten erreicht wird. Wir setzen unsere PR-Planung über längere Zeiträume strategisch fundiert auf. Wir wählen für alle Kanäle die passende Ansprache: Ob redaktionelle Formate in Tageszeitungen, Publikums- oder Fachzeitschriften, Radio und TV nicht zu vergessen. Oder aufmerksamkeitsstarke Events, Video-Stories und Influencer-Koops in den sozialen Medien. Wir liefern optimalen Content für Unternehmensblogs, Mitarbeiter-Magazine und Intranets. Passend zur Marketinstrategie, Unternehmensphilosophie, Zielgruppe und zum Budget.

Wie immer gilt: Nicht alles, was etabliert ist, ist überholt. Und nicht alles, was neu ist, ist uneingeschränkt super oder effektiv für alle Ziele. Es kommt darauf an, welches Werkzeug man wie für welche Botschaft und welche Zielgruppe einsetzt. Wir planen strategisch. Und haben in unserem Netzwerk für alle Bereiche – ob klassisch oder edgy – Experten, die die Strategie gemeinsam mit uns mit Leben füllen. Testen Sie uns!


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