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21.09.20

Mein Volontariat bei UVPR

Die mit dem V – passend zum Volontariat ;-) – bin ich. Daneben sind von links nach rechts meine lieben Kolleginnen Nina, Lucia und Jasmin zu sehen.

 

Huch, die ersten drei Monate sind schon wieder vorbei? Die Zeit fliegt nur so, seitdem ich mit meinem Volontariat bei uschi vogg_PR begonnen habe. Die vielseitigen Aufgaben und die seeehr vielen neuen Eindrücke, die ich in den vergangenen Wochen gesammelt habe, dürften da eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Aber der Reihe nach...

Wie alles begann

Wie bin ich überhaupt hierhergekommen, in diese kleine, feine PR-Agentur in der ‚Klenze‘? Begonnen hat alles mit der Frage, die wohl jede*r Geisteswissenschaftler*in im Laufe des Studiums gestellt bekommt: „Und was macht man damit?“. Lange wusste ich auf diese Frage keine zufriedenstellende Antwort. Meinen Bachelor habe ich in den Fächern Europäische Ethnologie, Philosophie und Religion gemacht, meinen Master im Fach Kulturwissenschaft. Das Studium hat mir viel Spaß gemacht. Und das kam zum großen Teil daher, dass ich mich immer wieder in völlig unterschiedliche Inhalte einarbeiten konnte. 

So sollte das auch bei meinem zukünftigen Job bleiben. Im Rahmen eines Freiwilligendienstes bin ich erstmals mit Öffentlichkeitsarbeit näher in Berührung gekommen. Das gefiel mir. Während eines Auslandspraktikums hatte ich die Gelegenheit, noch mehr über Kommunikationsarbeit zu erfahren. Mir wurde klar: Hier möchte ich meine erste berufliche Erfahrung sammeln.

Und wo lässt sich besser erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erlernen, als in einer PR-Agentur, die sich täglich individuell auf ganz unterschiedliche Ziele und Bedürfnisse ihrer jeweiligen Kunden einstellt und die gesamte Klaviatur der Pressearbeit beherrscht? Auf der Suche nach der passenden Stelle ist mir die Anzeige für ein Volontariat einer Agentur aufgefallen, die mir auf Anhieb sympathisch war. In besagter Anzeige stellte sich eine PR-Agentur mit einem bunten Branchenmix und kleinem, fröhlichen Team mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vor. „Ein Volontariat bei UVPR heißt, PR- und Öffentlichkeitsarbeit in allen Facetten zu lernen.“ Also genau das, wonach ich suchte! Die Bewerbung wurde abgeschickt, ein (trotz ordentlicher Nervosität meinerseits) sehr angenehmes Vorstellungsgespräch durchgeführt. Und jetzt bin ich zu meiner Freude seit Mitte Juni tatsächlich ein Teil des UVPR-Teams.

Unser „Alltag“ bei UVPR

Zugegeben, bevor ich hier angefangen habe, waren meine Vorstellungen von der Arbeit in einer PR-Agentur noch etwas diffus. Ich wusste, dass PR-Berater*innen zwischen Kunde und Presse vermitteln und ihre Kunden im Hinblick auf ihren Auftritt in den Medien und der Öffentlichkeit beraten. Dabei haben sie stets die jeweilige Zielgruppe vor Augen und platzieren die Botschaften so, dass sie an der richtigen Stelle ankommen.

Doch wie sieht der Arbeitsalltag genau aus? Inzwischen weiß ich: Es gibt keinen Alltag in einer PR-Agentur. Die Aufgaben sind so vielseitig wie die Kunden selbst. Während beispielsweise die eine Kollegin die neue Ausgabe einer Mitarbeiterzeitung koordiniert, ist die andere Kollegin mit dem Warensponsoring eines weiteren Kunden beschäftigt. Derweil suche ich nach passenden Influencern für wieder einen anderen Kunden. Und unsere Agentur-Dackeldame Franzi gibt unserer Agenturinhaberin zu verstehen, dass es jetzt reicht mit all den Video-Calls und Strategie-Gesprächen und höchste Zeit fürs Essen wird. 

Wir sind also zur selben Zeit mit ganz unterschiedlichen Projekten beschäftigt. Aber keine Sorge – chaotisch geht es bei uns deswegen noch lange nicht zu. Gleich an meinem ersten Tag ist mir aufgefallen, wie unglaublich strukturiert hier gearbeitet wird. Mit unterschiedlichen Tools behalten wir überall unsere Aufgaben und Arbeitsabläufe bestens im Blick. Außerdem sprechen wir uns jede Woche in Teamsitzungen ab und halten uns gegenseitig über unsere Projekte auf dem Laufenden.

Communication is key

Apropos Absprache: Meine Kolleginnen sind nicht nur Expertinnen, wenn es um die Kommunikation ihrer Kunden geht. Intern wird ebenfalls großer Wert auf offene und wertschätzende Kommunikation gelegt. Für mich als Volontärin ist das Gold wert. Denn ich darf und soll sämtliche Fragen stellen, die mir während der Arbeit in den Sinn kommen. Und da für mich ein großer Teil noch neu ist, sind das viele! Da ist es gut zu wissen, dass mir meine Kolleginnen nicht mit einem genervten Augenrollen antworten, sondern mich stattdessen bei sämtlichen Unsicherheiten und Schwierigkeiten unterstützen. 

Hinzu kommen regelmäßige Zielgespräche sowie interne Schulungen, unsere sogenannten „Presselunches“. Dabei besprechen wir alle paar Wochen bei leckerem Essen ein Thema unserer Wahl aus dem Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Nächsten Monat ist es wieder soweit: Dann wird uns Marc Dalkolmo von der Agentur für Markenerlebnis RÜCKENWIND einen Vortrag zum Thema „Markeninszenierung in Zeiten wie diesen“ halten (dazu folgt noch ein extra Blog-Beitrag, stay tuned! :-). 

Und damit bin ich bestens gerüstet für meine ersten Aufgaben. Allen voran das Grundtool erfolgreicher PR-Arbeit: Pressemailings. Wer denkt, dass es sich hierbei nur um das schnöde Versenden von E-Mails handelt, der ist weit gefehlt. Es geht darum, eine spannende Meldung unseres Kunden an die Presse zu bringen. Das erfordert sorgfältige Vorbereitung. Am Anfang steht natürlich das Verfassen der Pressemitteilung. Diese entsteht stets nach Vier-Augen-Prinzip und natürlich immer in Absprache mit unserem Kunden. Erst wenn dieser zu 100 Prozent zufrieden ist, geht es ans Mailing. Dafür legen wir immer einen individuellen Verteiler an, damit die Botschaft auch bei der richtigen Zielgruppe ankommt. 

Neben einem guten Text sind hochwertige Bilder das A und O für gelungene Pressearbeit. Daher gibt es im Mailing immer einen Bilderlink on top. Wenn wir alles final gegengecheckt haben, darf das Mailing raus an die Presse. Darauf ausruhen können wir uns aber noch lange nicht. Denn im nächsten Schritt steht der Nachfass an. Das heißt, wir fragen telefonisch nochmal gezielt bei den Redaktionen nach, können so auf individuelle Bedürfnisse eingehen und erhöhen damit die Chancen auf Veröffentlichungen. Und wir sammeln die jeweiligen Belege, katalogisieren und werten diese aus.

Puh... und das ist nur ein kleiner Teil unserer Arbeit. Neben den Mailings und dem ganzen Drum-herum durfte ich mich in den ersten drei Monaten in vielen weiteren Bereichen austoben. Dazu zählen das Erstellen von Newslettern und Social-Media-Beiträgen, Recherchearbeiten zu ganz unterschiedlichen Themen sowie mein allererster Blog-Beitrag. Jetzt bin ich gespannt, was mich in den nächsten neun Monaten noch alles erwartet und freue mich darauf, „einfach ein wenig mehr“ über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu lernen. 


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