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27.03.20

Kommunikation in Zeiten von Corona.

Corona hat eine globale Krise ausgelöst. Die Nachrichten scheinen aufgrund dessen aktuell nur ein Thema zu haben – COVID-19. Das ist verständlich und auch wichtig. Die Menschen wollen sich informieren. Neben den gesundheitlichen Herausforderungen zieht die Krise auch wirtschaftliche Folgen mit sich – sie verändert fast alle Lebensbereiche. „Normale“ PR scheint in diesen Zeiten schwierig. Aber ist vielleicht gerade deshalb so wichtig. Kommunikation war und ist das Bindemittel, das uns zusammenhält. Gerade in einer Krise. Wie also kommunizieren in einer bis dato nie gekannten Situation? Welche neuen Herausforderungen ergeben sich für eine gute und effiziente PR? Welche Lösungen, vielleicht sogar Chancen bieten sich? Und was verpufft am Ende?

Offenheit und Transparenz.

Zunächst einmal ganz pragmatisch gedacht: Auch die Verlage kämpfen um ihre Existenz und müssen ihre Hefte weiter füllen. Die Unterstützung der PR mit gutem Content wird also auch in diesen Zeiten gebraucht. Hinzu kommt, dass jetzt trotzdem konsumiert wird – wenn auch in anderen Formaten. Die Horizont berichtet aus einer Studie der Agenturgruppe Pilot, dass aktuell das Bedürfnis nach Ablenkung und Sicherheit steigt. Die Prioritäten ändern sich. Darauf darf und muss eingegangen werden. Ein „Business as usual“ ist nicht möglich. Eine geplante Kampagne ungeachtet der aktuellen Situation und der öffentlichen Wahrnehmung durchzupeitschen ist sowieso nie sinnvoll. Im besten Fall verpuffen die Einsätze. Im schlimmsten Falle wird ein Shitstorm in den Sozialen Medien ausgelöst. Es gilt daher stets mit Verstand und Herz zu agieren. Kampagnen wie Strategien müssen geprüft und mit liebevoller Wertschätzung gegenüber der Zielgruppe sensibel kommuniziert werden.

Haltung zeigen.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob der aktuelle Content wirklich nur Corona sein darf. Oder aber, ob er ganz frei von Corona sein kann. Tut ein bisschen Abstand, ein bisschen Abwechslung nicht auch gut? Dafür gibt es keine universelle Antwort. Haltung zeigen, offen und ehrlich kommunizieren – extern wie intern – sind Maximen, die für die Kommunikation und die PR immer gelten. Insbesondere aber in einer Krise. Wichtig ist, die Tonalität anzupassen. Eine heile Welt vorzuspielen ist fehl am Platz. Profit aus der Krise zu schlagen ebenso. Das richtige Timing in diesen Zeiten ist genauso wichtig wie Ruhe zu bewahren und überlegt zu handeln.

Die Krise als Chance.

Einige Unternehmen schrecken davor zurück, in Zeiten der Krise ihre Marke in diesem Umfeld zu platzieren. Auch hier gilt: Panikmache oder gar Scherze sind nicht angebracht. Doch bietet die Krise auch Chancen. Zum Beispiel neu und in eine andere Richtung zu denken. Vielleicht kann mein Produkt-USP angepasst werden? Vielleicht kann meine Marke noch mehr und wird in Zeiten der Krise zum Helfer? Kreative, neue Wege können sich öffnen. Die Digitalisierung bietet Alternativen für Services, um diese Krise gemeinsam zu überstehen. Die W&V hat online einige gute Beispiele für erfolgreiche Markenanpassungen in der Corona-Krise gesammelt.

Corona hat eine globale Krise ausgelöst, ja. Doch als Unternehmen in ihr transparent, offen und herzlich zu agieren, zu reagieren und zu kommunizieren und eben nicht den Kopf in den Sand zu stecken schafft Vertrauen. Und damit die Grundlage für eine effiziente und erfolgreiche PR. 

Selbstverständlich begleiten wir Sie und euch gerne auch strategisch in dieser Phase und bei der Umsetzung aller Maßnahmen – ob in der Marken- oder Krisenkommunikation. Für #einfacheinwenigmehr gemeinsam durch die Krise. Bleiben Sie und bleibt gesund!


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