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26.07.22

Reingeschnuppert.

„Was PR ist? Keine Ahnung, Werbung oder so...“ Die meisten jungen Menschen können mit dem Begriff Public Relations kaum etwas anfangen. Mich selbst eingeschlossen. Deswegen habe ich, Zehntklässlerin des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, die Gelegenheit des einwöchigen Betriebspraktikums in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien genutzt, um in eine PR-Agentur „reinzuschnuppern“. Sechs Tage lang war ich bei uvpr und habe dort den Mitarbeitern über die Schulter geschaut.

Als ich mich am Anfang bei uvpr beworben habe und zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, konnte ich mir ehrlich gesagt noch nicht wirklich etwas unter PR vorstellen. In meinem Kopf hatte ich nur das Bild vor Augen, den ganzen Tag vor dem Bildschirm zu sitzen und Texte zu schreiben. Vor allem als Praktikantin kann ein Arbeitstag echt öde sein.

Aber das Gegenteil war der Fall: Direkt von Tag eins an war ich involviert und bei allem mit dabei. Als ich gerade dort angekommen war, wurde mir schon eine Pressemitteilung in die Hand gedrückt, die ich Korrektur lesen sollte. Das war ein toller Einstieg, denn so hatte ich sofort einen guten Eindruck von der Arbeit.

PR verstehen

Nach einer kurzen Einführung in das Unternehmen und was mich die kommenden Tage erwarten würde, wurde mir erstmal mit einer ausführlichen Präsentation der Begriff PR erklärt. Besonders die Unterscheidung zwischen PR und Werbung ist wichtig: Während die Werbung das Ziel hat, den Umsatz eines Unternehmens mithilfe von Bewerben eines Produkts zu steigern, ist es Aufgabe der PR, das Image des Unternehmens zu verbessern beziehungsweise die Marke bekannter zu machen. Das gelingt zum Beispiel mithilfe von Medienarbeit, also dem ständigen Kontakt mit der Zielgruppe über die Presse. Dazu werden die geschriebenen Pressemitteilungen Journalisten übermittelt, die sie dann wiederum in Artikel in Zeitungen, Magazinen und auf Social Media verpacken.

Danach konnte ich herausfinden, ob ich verstanden hatte, was PR ist und was nicht. Meine Aufgabe war es, in einem Magazin alles zu markieren, das von PR-Agenturen stammen könnte. Obwohl ich dachte, dass ich es gut verstanden hätte, war die Aufgabe doch schwieriger als erwartet, weil PR im Gegensatz zu Werbung nicht mit „Anzeige“ gekennzeichnet ist. Aber wenn man einmal genauer hinschaut, entdeckt man überall kleine Hinweise, dass manche Texte vielleicht doch nicht ursprünglich von der Redaktion stammen. Vor allem hinter „Empfehlungen der Redakteure“ verbirgt sich oft eine Pressemitteilung einer PR-Agentur oder natürlich einer PR-Abteilung eines Unternehmens.

Aber wie kommt ein Journalist überhaupt an die Texte? Dafür gibt es den Verteiler. Den kann man sich so vorstellen wie eine Art digitales Adressbuch, mit dem man Pressemitteilungen direkt an Kontaktgruppen senden kann.

Kommunikation ist alles

PR, das bedeutet nicht nur Computer-Arbeit, sondern auch verbale Kommunikation. Einerseits mit den Kunden und Journalisten, andererseits intern, um sich gut zu organisieren. Die Besprechungen werden vorwiegend online gehalten, und ich durfte mit dabei sein.

Der letzte Tag meines Praktikums war ein toller Abschluss von diesem Praktikum. Wir haben in Nürnberg die Bio-Fach besucht. Als weltweit größte Messe für ökologische Lebensmittel ist dies der Hotspot für neue Trends und natürlich die perfekte Gelegenheit, um potenziell neue Kunden für die Agentur zu gewinnen.

Man sieht also: Die Arbeit einer PR-Agentur ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Ständig neue Kunden und neue Produkte und damit neue Aufgaben sowie Herausforderungen. Für Almdudler braucht man eben andere PR als für ein Küchenunternehmen. Die vergangenen sechs Tage waren super interessant und die Arbeit nie langweilig. Ich habe so viel Neues über die Arbeitswelt als solches gelernt und Einblicke in digitales Arbeiten sowie in die Kommunikation mit Kunden bekommen.

Für wen ist die Arbeit in einer PR-Agentur eigentlich geeignet? Für diejenigen, die kreativ sind, die Herausforderungen mögen und bereit sind, sich diesen zu stellen. Für diejenigen, die langfristig flexibel arbeiten wollen, denn Homeoffice ist in dem Bereich keine Seltenheit. Auch sollte man keine Angst vor viel Zeit am Computer haben, da die Arbeit nun mal zu einem großen Anteil daraus besteht. Aber wenn diese Voraussetzungen alle gegeben sind, worauf wartet ihr noch?

Autorin: Clara

 



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