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28.05.20

Von Feinschmecker über Healthy bis hin zu Vegan: Food boomt

© Public Co / Pixabay

Food ist ein Megatrend. Nach wie vor. Und zu jeder Zeit. Nur zu oft dreht sich alles ums Essen. Wir schlemmen, wir schlecken, wir kochen, wir backen – und ja, wir zeigen es her. Wenn jemand sein Essen fotografiert, wundert das schon lange keinen mehr. Ernährung und Kochen sind ein Ausdruck von Stil und Lebenseinstellung geworden. Unter #food, #foodie oder #foodporn summieren sich die Instagram Posts. Und ständig poppen neue Trends, Blogs und Magazine auf.

Food-Magazine im Plus

Seit den 1950er-Jahren hat der Begriff „kulinarischer Journalismus“ kontinuierlich an Bedeutung gewonnen – in Kochsendungen und Zeitschriften. Insbesondere Food-Magazine boomen bis heute. Guckt man im Supermarkt oder im Kiosk um die Ecke ins Regal, sieht man sie dort zu Dutzenden ausliegen. Ihre Aufmachung, ihr Layout sind super, mehr oder weniger aufwendig. Ihr Preis liegt zwischen 1,99 bis hin zu geschlagenen zwölf Euro. Entgegen der allgemeinen Abwärtsentwicklung gehören sie zu den wenigen Segmenten in Print, mit denen die Verlage noch Geld verdienen. Laut der MA 2020 Pressemedien der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) liegt die Mehrzahl der Kochtitel im Plus.

Marktforschung am Kiosk

Trotzdem fällt auf: So schnell wie neue Food-Magazine auf den Markt kommen, so schnell verschwinden manche auch wieder. Also doch nicht so erfolgreich? Nein. Das rührt von einer anderen Entwicklung. Medienjournalist Roland Pimpl vom Horizont zufolge hängt das vor allem damit zusammen, dass es für den Verlag einfacher geworden ist, es einfach mal zu versuchen. Während der Verlag früher erstmal eine Marktforschung gemacht und eine Redaktion eingestellt hat, gibt es in den meisten Großverlagen inzwischen zentrale Food-Redaktionen mit eigenen Versuchsküchen – zum Beispiel das House of Food der Bauer Media Group oder das Netzwerk First in Food von Burda Home. Aus diesem Team heraus werden neue Titel am Markt ausprobiert. Die Marktforschung findet direkt am Kiosk statt.

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Food für jede Nische

Ob für Fleischfans, Veganer oder Genießer – die Magazine richten sich an die unterschiedlichsten Interessenten. Möchte man für seinen Kunden die richtigen Hefte herausfischen, hat man erstmal die Qual der Wahl. Letztlich geht es wie immer darum, sich auf die richtige Zielgruppe zu fokussieren. Und zu prüfen, welche Themen, welche Rubriken, welche Umfelder für das jeweilige Unternehmen und die jeweiligen Produkte die richtigen sind. Ein paar Beispiele...

Kompetent, trendig, anspruchsvoll

Die Mutter aller Kochmagazine ist essen & trinken. Seit 1972 bietet das Heft einfach nachzukochende Gerichte an, entwickelt von Spitzenköchen. Die Zielgruppe: 30 bis 59 Jahre. Ein wenig spitzer und qualitativ hochwertiger geht es bei Der Feinschmecker zu. Höchste Kompetenz in Sachen Genuss lautet hier die Maxime. FOODIE und Foodboom stehen hingegen für junges, trendiges, unkompliziertes Kochen. Und während Slowly veggie! die gesunde, vegetarische und damit fleischlose Küche interpretiert, liefert BEEF!, das erste und bisher einzige Kochmagazin für Männer, anspruchsvolle Rezepte im tierischen Bereich.

Foodblogger: die digitale Vielfalt

Eine genauso große Vielfalt zeigt sich im digitalen Bereich – bei den Foodbloggern. Von einfachen bis komplizierten Rezepten, von vegetarisch bis hin zu glutenfrei: Die Auswahl ist grenzenlos. Und nicht selten zeichnen sich die Blogs inzwischen durch hohe Professionalität aus. Sie überzeugen mit Konzeption, Content Creation, Foodstyling und kunstvollen Bildern. Dahinter steckt viel Zeit, Leidenschaft und Know-how. Die ersten Foodblogs kamen in den USA Ende der 1990er-Jahre zustande. Der Boom folgte etwa 2004 und hält bis heute ungebrochen an. Allein auf der Plattform germanfoodblogs sind über 1.500 Blogs gelistet.

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Inspiration für Print und Online

Diesen drei Blogs schauen wir am liebsten auf den Teller: DIE JUNGS kochen und backen, Kochmädchen und KRAUTKOPF. Und wenn es lieber süß sein soll: Bake to the roots oder Zucker, Zimt und Liebe. Die Foodblogs sind wie eine digitale, lebendige Rezepte-Sammlung. Sie erklären, sie leiten an, sie animieren und machen Lust auf mehr. Und trotzdem: Ganz digital bleibt es nicht. Viele Influencer bringen ein Kochbuch heraus. Und das dann ganz wie gewohnt: gedruckt auf Papier. Eine der ersten war im Jahr 2008 Nicole Stich vom Blog delicious days mit ihrem gleichnamigen Kochbuch.

So schließt sich der Kreis. Und Foodies – zu denen wir von UVPR uns übrigens auch zählen – können sich überall inspirieren lassen, ob in Print, Online oder Social Media.


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