Agentur für strategische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
UVPR. Einfach ein wenig mehr.


zurück zur Übersicht

31.03.20

5 Fragen an... Influencerin Coucoubonheur!

© Isabel Pyc

Authentisch, offenherzig, super professionell – und immer auf der Suche nach Genuss und Inspiration. So haben wir Coucoubonheur kennen und schätzen gelernt. Coucoubonheur was? „Coucou“ ist Französisch und ein kleiner Gruß, der soviel wie „huhu/kuckuck“ bedeutet. „Bonheur“ steht für „Glückseligkeit“. Und so kommt’s: Coucoubonheur ist ein Online-Lifestyle-Magazin für München und Nürnberg, das angesagte Gastro-Tipps, besondere Ausgeh- und Reisetipps, außergewöhnliche Kulturangebote und erfrischende Stories über Menschen vereint. Hier geht es darum, auf die kleinen Dinge aufmerksam zu machen, die das Leben erst lebenswert machen.

Dahinter steckt Isa – aufgewachsen in Franken, zwischenzeitlich heimisch in München und jetzt einfach immer dort, wo am meisten Inspiration geboten ist. 2018 hat sie sich als Influencerin und Social Media Consultant selbstständig gemacht und den Schritt in ihre Selbstverwirklichung gewagt. Seitdem schreibt und textet sie, filmt und fotografiert, kreiert Content – und arbeitet dabei auch immer wieder mit PR-Agenturen zusammen. So zuletzt auch mit UVPR für unseren Kunden Almdudler.

Wir haben Isa fünf Fragen gestellt...

© Isabel Pyc
© Isabel Pyc

Liebe Isa, was sind für dich die drei wichtigsten Punkte für gutes Influencer Marketing?

1. Ehrlichkeit, Authentizität, Menschlichkeit:
Warum ist Influencer Marketing so groß geworden? Weil es sich um persönliche Empfehlungen handelt. Follower haben das Gefühl mit einer Freundin oder einem Freund zu interagieren. Für mich ist Instagram und Influencer Marketing keine platte Werbung, sondern ein People-Business und eine schöne Entwicklung von Social Media. Dabei ist es wichtig, sich selbst treu zu bleiben, Dinge nicht zu sehr zu beschönigen oder Kooperationen nur des Geldes wegen zu machen. Dann verfehlt man das Ziel. Der Fit zwischen Influencer und Marke muss passen. Beide Parteien sollten sich fragen: „Stehe ich hinter dem Produkt / dem Influencer? Spiegelt der Influencer / die Marke meine Werte wider?“

2. Professionalität:
Ich komme aus dem Marketing und habe Werbung sowie Projektmanagement von der Pike auf gelernt. Daher weiß ich, was dazugehört, um einen Job professionell durchzuführen. Ich finde es von beiden Seiten aus – Influencer UND PR-Agentur bzw. Kunde – super wichtig, professionell zu arbeiten. Sprich saubere Briefings, Angebote, Rechnungen schreiben zu können, Timings einzuhalten, Reportings zu geben sowie Feedback offen und konstruktiv miteinander zu besprechen. Influencer Marketing ist eine neue Marketing-Disziplin, die genauso ernst genommen werden sollte wie jede andere.

3. Wertschätzung:
Oft wird die Arbeit von Influencern belächelt oder nicht genug wertgeschätzt. Die Zeiten von „Erstelle uns einen Blogbeitrag, ein IGTV, zwei Postings im Feed sowie eine Instagram-Story – du kriegst dafür die Creme umsonst“ sind vorbei. Unternehmen müssen erkennen, dass Influencer viel Arbeit haben und von kostenlosen Produkten nicht ihre Miete bezahlen können. Klar, oft gibt es noch klassische Barter-Deals, aber man sollte die Bezahlung und erwartete Leistung immer im Verhältnis zueinander sehen. Als Influencer ist man im besten Fall Marketingprofi, Fotograf, Videograf, Kreativ-Director, Grafiker, Texter, SEO-Profi, Buchhalter, Projektmanager und Geschäftsführer in einem. Und gutes Equipment, Know-how und Content müssen anständig bezahlt werden. Influencer sind Dienstleister wie jeder andere auch. Eine Druckerei bezahlt man ja auch für die Messe-Flyer, oder? :-)
 

Was sind die drei größten Herausforderungen im Influencer Marketing?

Erstens denke ich, dass wir alle gemeinsam noch daran arbeiten müssen, den Ruf des Influencers wieder etwas „aufzupolieren“. Wir müssen für Verständnis sorgen, dass es sich um eine ernstzunehmende Disziplin sowie einen „echten“ Beruf handelt. Damit einher kommt, dass Unternehmen professionelle Influencer anständig bezahlen (zweitens ;-) ).

Drittens müssen wir die Firmen sensibilisieren, dass Follower und Likes noch lange nicht alles sind. Dieser Irrglaube ist meiner Meinung nach noch in vielen Köpfen sehr präsent.

Eine vierte Herausforderung ist nach wie vor die Kennzeichnung von Werbung. Influencer und Brands müssen in die Gestaltung von Gesetzen mehr einbezogen werden. Die aktuelle Rechtslage ist schwierig und schwammig. Das macht es vielen Marken und Influencern schwer. Und auch bei den Followern sorgt es für alles andere als Transparenz.

Eingebunder Inhalt von Instagram.
Wenn Sie diesen Inhalt anzeigen, wird Instagram eigene Cookies setzen. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Instagram finden Sie hier.

 

Welche Trends siehst du für 2020?

1. Langfristige Zusammenarbeit:
Wenn Marke und Influencer mehr als nur ein gemeinsames Projekt realisieren und über einen längeren Zeitraum hinweg zusammenarbeiten, haben beide Parteien langfristig mehr davon. Zum einen kennen sich beide Parteien immer besser, wissen wie der andere arbeitet und was er erwartet. Zum anderen stellt sich ein „Ambassador-Effekt“ ein. Dieser hat auch Auswirkungen auf die Follower des Influencers. Der Branding-Effekt in der Zielgruppe ist stärker ausgeprägt. Dazu kommt: Ein Zusammenarbeiten mit Menschen, die man gut kennt, ist viel angenehmer und schöner.

2. Integration von Influencern in die Produktentwicklung:
Per se ist ein Influencer auch ein „Endkunde“. Nur eben mit einer gewissen Reichweite oder in einer bestimmten Nische auch mit einer gewissen Expertise. Diesen wertvollen Mehrwert sollten Marken nicht außer Acht lassen – und Influencer mit in die Produktentwicklung einfließen lassen.
 

© Isabel Pyc
© Isabel Pyc

Was schätzt du an der Zusammenarbeit mit PR-Agenturen?

Bisher habe ich wirklich durchweg sehr gute Erfahrungen mit PR-Agenturen gemacht. Was ich insbesondere schätze, ist die offene Kommunikation auf Augenhöhe. Außerdem sind PR-Agenturen nicht nur auf eine Marke oder ein Produkt eingefahren, wie die Marketingabteilung einer Brand. PR-Agenturen können auf einen großen Kunden-Pool zugreifen und schauen, zwischen welchen Kunden und Influencern ein guter Fit ist. Die PR-Agentur dient quasi als guter „Funnel“ für eine potenzielle Zusammenarbeit.
 

Was können wir PRler noch besser machen?

Im Endeffekt habe ich tatsächlich nichts zu meckern. :-) Ich könnte mir jedoch gut vorstellen, dass die Aufbereitung von PR-Informationen für Influencer irgendwann separat gestaltet werden muss. Ab und an erhalte ich noch seitenweise Textdokumente oder klassische Pressemitteilungen, die wahrscheinlich für Redaktionen gedacht sind. Für Influencer sind oft andere Inhalte relevanter, beispielsweise Hashtags oder Social Media Kanäle.


Und wenn ihr noch mehr über Isa von Coucoubonheur erfahren wollt, klickt gerne hier.


Diese Seite benötigt ein sog. Session-Cookie, um die von Ihnen gewählte Sprachversion zu speichern. Das Session-Cookie wird beim Schließen Ihres Browser automatisch gelöscht. Sind Sie damit einverstanden, wird Ihre Zustimmung in einem weiteren Cookie gespeichert, das eine Woche auf Ihrem Computer gespeichert bleibt. Wir verwenden Matomo, um zu erfahren, welche Seiten für unsere Besucher von Interesse sind. Matomo anonymisiert Ihre IP-Adresse, übermittelt keine Daten zu anderen Diensten, benutzt keine Cookies und ist lokal auf unserem Server installiert. Weitere Informationen und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unsererDatenschutzerklärung.