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17.04.24

„Dieser Abend war für mich eine echte Bereicherung. Sowohl die Vorträge als auch die Podiumsdiskussion und die lockeren Gespräche im Anschluss bestätigten unser eigenes Tun. In der Filmproduktion ist die KI schon geraume Zeit eine geschätzte Kollegin, die uns in vielen Bereichen Zeit spart. Ich bin NeKKA dankbar, dass der Verein solch hochkarätige Veranstaltungen organisiert", resümiert Bernhard Lingg voller Begeisterung. Der Gesellschafter der silberstern Filmproduktion war einer der mehr als 100 Teilnehmer der Veranstaltung „KI – Chancen und Risiken für die Kultur- und Kreativwirtschaft", zu der das Netzwerk Kultur- und Kreativwirtschaft Allgäu e.V. (NeKKA) am gestrigen Abend eingeladen hatte. Das Event fand in Kooperation mit Allgäu Digital* – Digitales Gründerzentrum und Netzwerk für Gründung im Allgäu statt.

KI: fair anwenden und effizient arbeiten
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Erna-Kathrein Groll, Bürgermeisterin der Stadt Kempten, folgten drei interessante Impulsvorträge. Den Anfang machte Carola Kupfer, Präsidentin des Bayerischen Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft e.V. Unter dem Motto „KI, aber fair" beschrieb sie den Interessenskonflikt, den KI innerhalb der Branche auslöst und proklamierte unter anderem eine Klärung der rechtlichen Situation, eine klare Positionierung in der Bildungspolitik sowie das Aufsetzen von Förderprojekten, gerade für kleinere Unternehmen. Wie ChatGPT-Strategien in Unternehmen die Effizienz steigern können, zeigte im Anschluss eindrucksoll Gero Gode, Geschäftsführer Alpha Star Management GmbH, auf. Er präsentierte die Ergebnisse einiger Studien, die verdeutlichen, wie KI Qualität und Effizienz optimiert. Und demonstrierte, wie man mit virtuellen KI-Teams Experten für unterschiedliche Aufgaben schaffen kann. Danach lieferte Katharina Seppeler von greiterundcie. den Beweis, dass die Implementierung von Erfolg gekrönt sein kann. Die Marketingspezialisten aus Kempten beschäftigen sich seit dem Launch von ChatGPT Ende 2022 mit den Möglichkeiten, wie die KI den Agenturalltag wirkungsvoll gestalten kann. Ergebnis: Die Agentur arbeitet seit Sommer 2023 nach dem Prinzip „KAI first".

Kommt auf Ballhöhe und bleibt am Ball
Mit diesen ersten Eindrücken folgten die Mitglieder des 2022 gegründeten Vereins konzentriert einer lebendigen Podiumsdiskussion. Elmar Giglinger, Vorstand und Mitgründer von NeKKA, lockte als Moderator den Experten Informationen mit Mehrwert für alle Zuhörer heraus. Mit auf der Bühne waren neben Carola Kupfer, Katharina Seppeler und Gero Gode, der Projektleiter Smart City bei der Stadt Kempten Andreas Ellinger  sowie der Redaktionsleiter und Chief Digital Editor Allgäuer Zeitung Sascha Borowski. Einig waren sich alle, dass KI eine überwältigende Technik ist, für deren Anwendung es aber auch Schulungen und Regelungen geben sollte. Man bedauerte, dass die Politik und Zuständigen in den Ministerien noch keine wirkliche Expertise aufweisen und lud diese sowie die Anwesenden ein, auf Ballhöhe zu kommen und am Ball zu bleiben. „Auch wenn KI oder AI in aller Munde sind, gibt es noch viel zu klären. Ziel unserer Netzwerkveranstaltung war es, Impulse für die Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft zu geben, Grenzen aufzuzeigen, zum Anwenden einzuladen und den Umgang zu erleichtern", kommentiert Elmar Giglinger. „Die Gespräche im Anschluss an den offiziellen Teil haben uns bestätigt, dass uns dies heute gelungen ist. Das freut uns riesig, da unser Verein seinen Mitgliedern echten Mehrwert liefern möchte."

Vernetzung liegt NeKKA am Herzen
NeKKA macht sich mit unterschiedlichen Themen für seine Mitglieder stark und sieht sich als Sprachrohr gegenüber Politik, Verwaltung und Institutionen. Deswegen will der Verein einerseits eine Kreativszene Allgäu schaffen, mit der sich Kreative auch im ländlichen Raum wohlfühlen, sich mit Gleichgesinnten austauschen und interdisziplinär austauschen können. Andererseits will man sich gezielt mit allen Unternehmen, Institutionen und Kommunen vernetzen. Neben Netzwerktreffen wie der gestrigen KI-Veranstaltung organisiert NeKKA regelmäßige AfterWork-Abende – zum Beispiel in Kempten an jedem ersten Donnerstag im Monat oder am 25. April erstmalig in Kaufbeuren. Memmingen und Sonthofen sollen folgen.

Kultur- und Kreativwirtschaft ist bedeutender Wirtschaftsfaktor, auch im Allgäu
NeKKA vertritt mit 34 Mitgliedsunternehmen im Allgäu bereits mehr als 1.000 Beschäftigte. Die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) ist in Deutschland einer der wichtigsten und umsatzstärksten Wirtschaftsbranchen. Sie beschäftigt rund 1,8 Mio. Erwerbstätige in 226.000 Unternehmen. Dies entspricht einem Anteil von knapp drei Prozent am BIP.** Zu diesem Wirtschaftszweig gehören elf Teilbranchen: Architektur, Buchmarkt (Verlage, Buchhandel), Darstellende Künste (Theater, Tanz, Musik), Design (Produktdesign, Grafikdesign, Mode), Filmwirtschaft (Produktion, Verleih, Kino), Kunstmarkt (Galerien, Auktionshäuser), Medienwirtschaft (Rundfunk, Fernsehen, Online-Medien), Software/Games, Pressemarkt (Zeitungen, Zeitschriften), Werbemarkt (Werbung, PR), Kultur- und Kreativdienstleistungen (z.B. Eventmanagement, Kulturvermittlung). kreativwirtschaft-allgaeu.de

* Allgäu Digital wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und ist Partner von Gründerland Bayern.

** Quelle: Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2020 & Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2022 – beide erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft & Klimaschutz.



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